Am 15. März 2010 präsentierten die Dozenten des Lehrstuhls für Grundschulpädagogik und –didaktik Dr. Iris Kühnl, Michael Kratky und Edgar Mayer  vor den Eltern der Johann-Michael-Sailer-Schule in Ingolstadt die Ergebnisse eines intensiven Kooperationsseminares. Studierende des Lehramtes an Grundschulen erarbeiteten sich im Wintersemester sechs grundschulpädagogisch relevante Themen (Vorbereitete Umgebung, Gender, soziales Lernen, Elternarbeit, Leistung und Übertritt) und befragten dann im Anschluss Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern dazu, wie sie diese Themen erleben und bewerten. Ergebnis war ein sehr erfreuliches und buntes Bild grundschulpädagogischer Arbeit an einer Reformschule. Die Studierenden lernten nicht nur Theorie und Praxis ihres Faches kennen, sondern übten sich auch im Umgang mit empirischen Methoden. Die Schule erhielt eine breit gestreute Rückmeldung über ihre Arbeit, die rund um vom Erfolg ihres Konzeptes zeugte: So wie wohl alle Schülerinnen und Schüler wünschen sich zwar auch die Schülerinnen und Schüler der Johann-Michael-Sailer Schule zum Teil weniger Hausaufgaben und längere Pausen, sie  fühlen sich an ihrer Schule aber nahezu alle (99%) sehr wohl oder wohl, glauben an sich und ihr Leistungsvermögen und empfinden in der überwiegenden Mehrheit (80%) keinen Leistungsdruck.

Von IK, 24. März 2010, 09:19 Uhr

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